Können Farben sich wirklich "beißen"?

 

 

 

 

 

 

In der Praxis erlebe ich immer wieder, dass Kundinnen sich nachdem sie mutig Farben für ein individuelles Kissen zusammen gestellt haben, plötzlich unsicher werden.

Dahin ist all der Schwung, der beim Schwelgen "ihrer" Farben sie begeistert getragen hat.

Warum ist das so...?

Das Farben sich "beißen" ist ein Statement aus dem 1960er Jahren und früher. Vorallem junge Frauen und Mädchen mußten sich durch diesen Ausspruch immer wieder bremsen lassen, dass das was sie ästhetisch finden, doch komplett unästhetisch sein soll. Mehr noch: ihnen wurde durch den Ausspruch suggestiert, dass sie sich zu weit aus dem Fenster gelehnt hatten.

 

Als junge Frau ziemte es sich nicht, sich zu selbstbewußt zu zeigen.

In meiner Erinnerung ist noch sehr lebendig, was gerade echten Rothaarigen als Verhaltenskodex eingeimpft wurde: nur marineblau und ein verhaltenes Petrolgrün, mit einem kleinen Schuß unschuldiges weiß waren erlaubt.

Alles andere war "unmöglich" zu DIESER Haarfarbe.

Marineblau und Petrolgrün sind Farben die gerne für Uniformen gewählt werden. Auch aus dem Grund, dass es neutrale Farben sind und sie vielen Menschen stehen.

Ein hilfloser Versuch ein auffälliges Äußeres, was nicht der Norm entspricht zu zähmen? Oder gleich den ganzen Menschen in die "richtigen" Bahnen zwängen?

Meines Erachtens ging es allgemein darum junge Frauen und Mädchen zu unterdrücken, in ihrer Entwicklung. Zuviel Selbstbewußtsein war nicht erwünscht.

So treffe ich immer noch heute auf diese tiefsitzenden Unterdrückungsmechanismen aus dieser Zeit, bei Frauen die in dieser Zeit sozialisiert wurden, durch Menschen die wiederrum meist zur Zeit des dritten Reiches ihre Sozialisation erfahren haben.

Eingeknickt sind diese "Farbunterdrücker" dann durch die Umstände der Zeit: die 1970er Jahre.

Keine Farborgie wurde ausgelassen. Lustig wurden Farben kombiniert, die bis dahin als Affront verstanden wurden.

Gerade gelb mit braun oder lila war neu und provokant, oder rot mit orange kombiniert-  für die Allgemeinheit eindeutig "sich beißende" Farben.

 

Schnell waren auch die Älteren der Zeit aufgeweicht und trugen orange und giftgrün Oberhemden zu lila Schlipsen.

Vorbei die Zeit der Kontrolle und Unterdrückung?

...ich fürchte noch lange nicht, denn wie gesagt, treten diese Unsicherheiten immer noch auf. Zu tief sitzt die Manipulation.

Hier bietet sich an mal richtig mutig zu sein, für alle die 50 + sind.

 

In einer Farb-Meditation auf einem besonders bunten Meditationskissen.

Aus dem Bauch heraus spüren was einem gut tut.

Ohne dabei auf die Außenwelt zu schielen.

Möchten wir etwas nur für uns und unsere Seele tun, dann bleiben wir ganz bei uns.

 

Jeder ist einzigartig.

 

 

 

Farbpracht soviel wie geht....!

 

Das neue gepatchte Meditationskissen Gr.L (auch M + XL) in Kürze im Shop.

 

Hier besteht die Möglichkeit 20 verschiedene Stoffe im Seitenteil zu kombinieren.

Für Mutige und, für die die es lernen wollen!

 

 

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